Wir Zwingenberger Bürgerinnen und Bürger akzeptieren ihr Auftreten in unserer Heimatstadt und anderswo nicht. Die Abwehr von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus geht jeden in unserer Stadt an. Wir Zwingenberger treten entschieden für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde ein – die Erinnerung an die furchtbaren Verbrechen des Nationalsozialismus, insbesondere an den Holocaust, dem auch Zwingenberger Bürgerinnen und Bürger zum Opfer fielen, fordert uns dazu auf. Rassismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind heute eine besonders ausgeprägte Gefahr für unsere demokratische Gesellschaft. Sie sind keine Randprobleme, sondern zielen auf die Abschaffung unserer Demokratie und verneinen die Gleichwertigkeit aller Menschen.
Wir wehren uns deshalb entschieden und mit friedlichen Mitteln gegen alle Auftritte von rechtsextremen Gruppen, weil
Wir wehren uns besonders gegen Versuche rechtsextremer, rassistischer und fremdenfeindlicher Gruppen, das Bewusstsein unserer jugendlichen Bürgerinnen und Bürger in ihrem Sinne beeinflussen zu wollen. Unsere Jugendlichen brauchen keine populistischen rechten Parolen und nationalistischen Weltbilder - wir wollen, dass sie sich für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in unserer Gesellschaft engagieren.
Schweigen und „Wegsehen“ kann leicht als Akzeptanz missverstanden werden. Wir erklären deshalb, dass wir entschieden gegen ein Auftreten der Rechtsextremisten in Zwingenberg sind. Diese Gruppen sind in unserer Heimatstadt unerwünscht.
- Stadtverordnetenversammlung der Stadt Zwingenberg
- Magistrat der Stadt Zwingenberg
- Verein „Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge e.V.“
- Evangelische Kirchengemeinde Zwingenberg
- Evangelische Kirchengemeinde Alsbach
- Katholische Pfarrgemeinde Zwingenberg
Bis zum 24. Januar 2008 haben außerdem 132 Personen/Institutionen der
Zwingenberger Erklärung auf der Website bzw. auf den Unterschriftenlisten
des Vereins "Arbeitskreis Zwingenberger Synagoge e.V." zugestimmt.