Wir Grasellenbacher Bürgerinnen und Bürger akzeptieren ihr Auftreten in unserem Heimatort und anderswo nicht. Die Abwehr von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus geht jeden in unserer Gemeinde an. Wir Grasellenbacher treten entschieden für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde ein – die Erinnerung an die furchtbaren Verbrechen des Nationalsozialismus, insbesondere an den Holocaust, dem auch viele Grasellenbacher Bürgerinnen und Bürger zum Opfer fielen, fordert uns dazu auf. Rassismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind heute eine besonders ausgeprägte Gefahr für unsere demokratische Gesellschaft. Sie sind keine Randprobleme, sondern zielen auf die Abschaffung unserer Demokratie und verneinen die Gleichwertigkeit aller Menschen.
Wir wehren uns deshalb entschieden und mit friedlichen Mitteln gegen alle Auftritte von rechtsextremen Gruppen, weil
Wir wehren uns besonders gegen Versuche rechtsextremer, rassistischer und fremdenfeindlicher Gruppen, das Bewusstsein unserer jugendlichen Bürgerinnen und Bürger in ihrem Sinne beeinflussen zu wollen. Unsere Jugendlichen brauchen keine populistischen rechten Parolen und nationalistischen Weltbilder – wir wollen, dass sie sich für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in unserer Gesellschaft engagieren.
Schweigen und „Wegsehen“ kann leicht als Akzeptanz missverstanden werden. Wir erklären
deshalb, dass wir entschieden gegen ein Auftreten der Rechtsextremisten in Grasellenbach
sind. Diese Gruppen sind in unserer Gemeinde unerwünscht.
Die Gemeindevertretung der Gemeinde Grasellenbach beschließt die vorstehende Resolution.
Beschlussergebnis: Einstimmig
21. Juni 2007