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weltoffen tolerant fremdenfreundlich Initiative gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit im Kreis Bergstraße |
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Die
Bekämpfung von Rechtsextremismus ist eine gesamtgesellschaftliche
Aufgabe und neben dem bürgerschaftlichen Engagement sehen wir
auch die Kommunen und die politischen Parteien in der Pflicht.
Die Arbeitsgruppe "Öffentlichkeit und Information" hat im Jahr 2007 mit fast allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Kreises Bergstraße Kontakt aufgenommen. In unseren Gesprächen mit den Kommunen haben wir unseren Standpunkt dargelegt, dass sich die in den Parlamenten vertretenen demokratischen Parteien deutlich und entschieden gegen populistische Parolen von rechtsextremistischen Parteien und Gruppierungen positionieren. Das Bekenntnis zur unantastbaren Menschenwürde und zu einem respektvollen Zusammenleben in unserer Gesellschaft ist die natürliche Grundlage der Demokratie. Als erste Kommune im Kreis Bergstraße hat die Stadt Zwingenberg im Jahr 2006 eine "Erklärung gegen rechtsextreme Aktionen" beschlossen. Bis heute sind 16 der 22 Kommunen im Kreis Bergstraße diesem Beispiel gefolgt und haben einer "Erklärung gegen rechtsextreme Aktionen" in ihren Parlamenten zugestimmt: Abtsteinach Bensheim Bürstadt Einhausen Fürth Gorxheimertal Grasellenbach Heppenheim Hirschhorn Lampertheim Lautertal Mörlenbach Rimbach Viernheim Wald-Michelbach Zwingenberg Auch der Dekanatssynodalvorstand des Evangelischen Dekanats Bergstraße hat eine Resolution gegen Rechtsextremismus und Intoleranz verabschiedet. |